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Zweifelsohne ist der morgen eine der härtesten Zeiten des Tages. Der Umstand das es nur wenig Menschen gibt, die auch wirklich erst nach Sonnenaufgang austehen dürfen, macht die ganze Sache noch schwerer. Und doch ist ein guter Morgen eine wichtige Basis für einen guten Tag. Doch trotz dieser ernormen Bedeutung des Aufwachens, ist der Wecker den meisten Menschen nicht mehr Wert, als 10€ beim Discounter nebenan.

Die Qualität des ganzen Tages kann sich ändern, wenn man den entsprechenden Wecker für sich findet. Dabei gibt es wirklich eine große Bandbreite der verschiedensten Ansätze. Heute möchte ich mit diese Artikelserie mit Lichtweckern beginnnen.

Bei Lichtweckern handelt es sich um Geräte, die versuchen den Sonnenaufgang nachzubilden. Durch die Evolution bedingt, beginnt der Körper den natürlichen Weckmechanismus zusammen mit dem Aufgang der Sonne. Das bedeutet für uns, dass bei diesem Weckmechanismus oft vollkommen auf nervige Töne verzichtet werden kann.
Prinzipiell gibt es dabei 2 Arten von Weckern. Die einen schalten einfach eine Lampe an, wenn die Weckzeit erreicht ist. Das führt oft aber zu eher abruptem aufwachen. Es ist zwar angenehmer als ein penätranter Weckton, aber auch noch nicht perfekt.
Besser sind die Wecker, die bereits einige Zeit vor der Weckzeit beginnen, dass Licht einzuschalten und es ganz langsam weiter hochdimmen. Das kommt dem natürlichen Sonnenaufgang am nächsten und gibt dem Körper genug Zeit, den Schlaf von ganz allein und ohne Schock zu beenden.

Zugegeben… die Bedrohung durch Tiere scheint für den modernen Menschen erstmal sehr gering. Wo wir es doch sind, die ständig eine Tierart nach der anderen ausrotten.
Doch die Problematik in diesem Fall ist, dass wir nicht nur Tierarten ausrotten, sondern auch neue Schaffen. Wir nehmen ohne jedes Bedenken Mutationen an Tieren vor, weil wir sie so für brauchbarer halten. So bekamen zum Beispiel Fischarten gezielt hellere Hautfarben, damit man sie leichter sehen konnte. Was dabei aber niemand ernst nimmt: das Ökosystem ist ein bis ins letzte Detail fein zusammenhängender Mechanismus. Jede einzelne kleine Veränderung braucht hunderte von Jahren um sich in dem Komplex zu integrieren. Die Tragweite einer umfrangreichen Manipulation ist vollkommen uneinschätzbar, da zwischen allen Lebewesen im System tausende von Zusammenhängen bestehen.
Die Fische aus unserem Beispiel z.B. starben nach kurzer Zeit wieder komplett aus, da sie keine Sonnenstrahlen mehr vertrugen und auch gegen natürliche Fressfeinde keine Tarnung mehr hatten.

Auf diesem Wege kann vielleicht indirekt der Mensch durch ein beschädigtes Ökosystem Schaden nehmen, doch die direkte Bedrohung durch Tiere klingt nach wie vor nach Science Fiction. Und genau das ist Falsch!
Es wurden bereits Tierarten geschaffen, die jährlich viele Menschen in den Tot reißen. Als Beispiel möchte ich an der Stelle z.B. mal die Afrikanisierte Honigbiene, auch als Killerbiene bekannt, anführen. In diesem Fall wurden afrikanische Bienen nach Südamerika gebracht um sie mit den dort lebenden Bienen zu kreuzen. Lokale Imker erhofften sich dadurch eine bessere Honigausbeute. Tatsächlich gelang dieses Vorhaben auch und die Bienen brachten mehr Honig. Doch gleichzeitig bekamen sie eine neue und unerwartete Eigenschaft. Und zwar ihre Aggressivität. Diese neue Bienenart greift extrem schnell an. Zusätzlich werden Botenstoffe ausgesendet, die auch alle anderen Bienen in der Nähe zum Angriff bringt. Schnell entstehen dadurch tausende von Bienenstichen, die auch einen gesunden, erwachsenen Mann umbringen.
Nun hätten die Bienen in diesem Moment vernichtet werden können, doch durch Schlamperei sind einige Bienen entkommen und konnten sich daraufhin im angrenzenden Dschungel problemlos ausbreiten. Dabei steigt die Bedrohung auch heute noch von Jahr zu Jahr. Ihre Population vergrößert sich ständig und es dauert vermutlich nichtmehr lange, bis größere Schwärme von ihnen auch die USA erreichen.

Seuchen stellen seit jeher eine der größten Bedrohungen für die Menschheit dar. Kein anderes Ereigniss hat es bisher geschafft, die Menschen so nahe an ihren vollständigen Untergang zu treiben. Und letztendlich waren es oft nur glückliche Zufälle und nicht die Fähigkeiten der Menschen, die uns dann doch noch vor dem totalen Aussterben bewahrt haben.

Ein alter Klassiker in diesem Gebiet, ist die Pest. Sie wird ohne weiteres durch Flöhe und Ratten übertragen, welche für gewöhnlich überall vorkommen und mit den Menschen zusammen leben. Erschwerend kommt hinzu, dass sie extrem Ansteckend ist und sich so rasend schnell durch die menschliche und tierische Population verbreiten kann.
Vorallem im Mittelalter erreichte die Pest so eine hohe Verbreitung, dass etwa jeder 3. Mensch dem Pesttod erlag. Warum die Pestverbreitung dann wieder abklang ist bis heute ungeklärt. Sicher ist nur, hätte sie das nicht von selbst getan, würde es heute keine Menschen mehr auf der Erde geben.

Doch es ist eine Illusion zu glauben, dass derartige Ereignisse in der Moderne nicht mehr passieren können. Zwischen 1918 und 1920 hat die spanische Grippe über 25 Millionen Menschen umgebracht. Das sind sogar noch mehr, als die Pest ihrerzeit geschafft hat.

Und auch heute gibt es verschiedene Anwärter, die diesen Highscore noch brechen könnte. Als Beispiel währen da z.B. Cholera, die Vogelgrippe und die Schweinegrippe zu nennen.
Denn vielleicht die Gefährlichste Eigenschaft von Seuchen ist ihre unglaublich schnell ablaufende Entwicklung. Die Seucheviren können aufgrund ihrer rasenden Verbreitung bereits binnen weniger Tage komplett neue Formen annehmen. Das bedeutet auf der einen Seite, dass sie plötzlich Immun gegen alte Medikamente werden, auf der anderen Seite können Sie aber auch andere tödliche Eigenschaften dazugewinnen.

In genau dieser schnellen Evolution kann aber auch die Rettung liegen. Denn wo kein Wirt ist, kann auch keine Seuche überleben. Und das Ziel der Evolution ist auch hier immer die maximale Population. Eben diese kann aber nur erreicht werden, wenn der Wirt sie möglichst lang verbreitet. Und genau deshalb streben die Seuchen nach einem möglichst langem überleben ihrer Wirte. Viren die zum sofortigen Tod führen sterben logischerweise auch sofort wieder aus.

Spätestens wenn die Restpopulation der Menschheit auf ein Minimum reduziert wurde, müssen die Viren sich so verändern. dass ihre Wirte sogar noch Jahre überleben können, oder womöglich gar nicht sterben. Denn nur so kann der Virus weiterexistieren.

Schlussendlich noch angemerkt, dass Seuchen nicht unbedingt aus natürlichen Gründen ausbrechen müssen. Seuchen wurde in der Vergangenheit schon öfters als biologische und äußerst tödliche Waffe genutzt. Nun gibt es zwar viele Kriegsregeln die fast alle Länder aus Angst vor einem Gegenangriff auch einhalten, aber man stelle sich hier mal eine terroristische Aktion vor, bei der nichtmal das eigene Leben eine Priorität hat.
Das Ausmaß wäre wohl undenbkar.