Heute möchte ich euch mal die Lehre das Hakuna Matata vorstellen. Die meisten werden diese vermutlich aus dem Disney Film “König der Löwen” noch aus ihrer Kindheit kennen. Doch hinter dieser Philosohie steckt mehr als nur ein Lied eines Zeichentrickfilms.
Das Wort Hakuna Matata stammt ursprünglich nämlich aus Afrika und heißt wörtlich übersetzt in etwa so viel wie “keine Probleme”. Nun muss man etwas tiefer blicken, um den tatsächlichen Sinn und Wert dieses Ausspruchs zu erkennen.
Im Grunde genommen geht es darum, dass die Probleme erst im Kopf entstehen. In Wahrheit es einfach immer nur irgendwelche Dinge, die halt passieren. Dies als Problem zu interpretieren ist subjektiv und geschieht eben erst durch uns. Wenn man das ganze aber mal aus dieser Lebensphilosphie herraus betrachtet, so muss nichts was im Leben passiert, wirklich als Problem interpretiert werden. Die Dinge können auch ganz einfach akzeptiert werden und man kann generell einen sorgenfreien und um einiges glücklicheren Alltag leben.
Denn ein Problem belastet uns nicht erst zu dem Zeitpunkt, in dem es letztendlich auch passiert. Teilweise werden bereits die Tage und Wochen vorher eher zur Last als zur Freude, da wir nur dieses Problem im Kopf haben.
Die Basis für dieses Verhalten bildet in der Regel der enorme Leistungsdruck in den meisten teilen der westlichen Welt. Die Ziele die im Leben erreicht werden sollen, werden immer höher und wenn man nicht ununterbrochen im regelrechten Wahn von einer Sorge zur nächsten hetzt, erreicht man die wirtschaftlichen Meilensteine nicht des Lebens nicht immer genauso schnell wie alle anderen. Zumindest ist das der verbreitete Glaube.
Doch genau dieses Verhalten macht eben nicht glücklich. In der Regel liegt der Arbeitswahn in den vermeintlich starken Industrienationen eher in der Hoffnung begründet, mit mehr Erfolg endlich mal zufriedener zu sein. Aber da das nie passiert, arbeiten wir immer noch mehr und versuchen immer noch erfolgreicher zu sein. Wir legen Messlatte immer höher und machen uns damit immer mehr Stress.
Ironischer Weise ist es aber das genaue Gegenteil von diesem Verhalten, was letztendlich Zufrieden macht. Denn wenn man es unter den momentanen Umständen nicht schafft glücklich zu werden, dann wird auch ein neues Auto dies nur für einen sehr kurzen Moment ändern. Und deshalb muss man die Probleme und die Negativen Dinge der aktuellen Situation eben nicht als solche Begreifen, sondern sie einfach als Zustand akzeptieren und sich an dem Umstand erfreuen, dass man sie erleben kann und noch nicht Tot ist.
Natürlich waren da jetzt einige ziemlich abgedroschen wirkende Sachen dabei, aber wen interessiert das schon, wenn man mit einer einfach Philosophie genau jetzt und heute schon da ankommen kann, wo man sich in 20 bis 40 Jahren zu sein gehofft hat.
Zum Abschluss lassen wir uns Hakuna Matata dann aber nochmal von Timon und Pumpaa erklären :>
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