Ob nun freiwillig oder nicht, frühes aufstehen lohnt sich für jeden. Wer morgens früh aufsteht ist viel produktiver und deshalb oft auch viel zufriedener mit dem Tag und sich selbst. Das werden die meisten bestimmt schon ein mal gemerkt haben, doch irgendwie will das mit den guten Vorsätzen ja nie so richtig klappen. Daher kommen hier nun 8 Tipps, wie man zum Frühaufsteher wird.
1. etwas Motivation
Selbst die besten Tipps helfen nichts, wenn man nicht motiviert ist morgens aufzustehen. Daher solltet ihr euch nun mal vorstellen, wie euer Leben wäre, wenn ihr Problemlos morgens aus dem Bett kommen würdet. Ihr würdet den Tag schon voller Energie und Optimismus angehen. Die Arbeit würde euch leicht von der Hand gehen und das allseits bekannte Zeit-zieht-sich-in-die-Länge-Syndrom würde einfach verschwinden. Und dann nach der Arbeit hättet ihr noch genug Energie um euren Hobby`s nachzugehen. Abends dann, würdet ihr vollkommen zufrieden mit dem sein was ihr geschafft habt und voll Vorfreude auf den nächsten Tag einschlafen.
Doch das funktioniert nur, wenn ihr zu Frühaufstehern werdet, weil die Qualität des Aufwachens Maßgeblich daran beteiligt ist, wie viel Motivation und Energie ihr für diesen Tag aufbringen könnt, schließlich sind das die ersten Gedanken mit denen ihr euer ausgeruhtes Gehirn füttert.
2. Morgendlicher Blick aus dem (geöffneten) Fenster
Dieser Tipp hat gleich 2 Funktionen. Zum einen weckt die Frische Luft den Geist, zum anderen wecken die ersten Sonnenstrahlen einen enormen Tatendrang. Wer erst Mittags aufwacht, der weiß das der halbe Tag eh schon vorbei, und heute nicht mehr viel zu schaffen ist. Wer aber Morgens diese Sonnenstrahlen sieht, weiß das der Tag gerade erst Angefangen hat und man die Möglichkeit hat, heute noch viele Dinge schaffen.
3. den Morgen bereits vorher Planen
Wer den Morgen schon vorher plant, hat dann nach dem aufstehen keinen Stress mehr. Man folgt einfach dem gemachten Plan und muss sich keine Sorgen mehr machen, irgendetwas zu vergessen. Manche Menschen legen sich die Sachen die sie am nächsten Tag brauchen schon am Abend vorher zurecht. Ich persönlich bin kein Fan davon, aber vielleicht könnt ihr damit ja mehr anfangen.
Außerdem solltet ihr direkt auch einige Aktivitäten für den Morgen mit einplanen. Nichts ist frustrierender als direkt nach dem aufstehen die Arbeit vor Augen zu haben. Daher überlegt euch vielleicht ein kleines Hobby dem ihr nachgehen könnt, hört noch ein wenig Musik oder zockt am Rechner. Außerdem sollte auch für ein richtiges Frühstück Zeit sein.
4. die Qualität des Schlafes erhöhen
Wer morgens ausgeruht sein möchte, muss natürlich auch gut geschlafen haben. Dazu wäre unter anderem ein bequemes Bett notwendig. Ob ihr es weich oder hart mögt macht hier keinen Unterschied, Hauptsache ihr findet es bequem. Zusätzlich sollte immer ein Fenster geöffnet sein. Die Frische Luft unterstützt den geruhsamen Schlaf. Essen vor dem Schlafen gehen hingegen, sollte von nun an ein Tabu sein. Zwischen der letzten Mahlzeit und dem Schlafen sollten mindestens 2 Stunden liegen. Für Einschlafprobleme an sich, gibt es hier einen eigenen Artikel: 8 Tipps gegen Schlaflosigkeit
5. richtiges Schlaftiming
Entgegen der landläufigen Meinung lässt sich das Schlafbedürfnis leider nicht trainieren. Jeder Mensch hat eine feste Zeit die er einfach zum Schlafen braucht und daran ist nichts zu rütteln. Daher solltet ihr erstmal euren Schlafbedarf erst einmal herausfinden. Ihr solltet am besten an ein paar freien Tagen genau dann schlafen gehen, wenn ihr Müde werdet und beim ersten aufwachen aufstehen und euch nicht einfach wieder umdrehen. In den meisten Zeiten sollte der Zeitraum dazwischen etwa gleich lang sein. Und diese Zeit solltest ihr euch einfach jeden Tag zum Schlafen nehmen, da es sich sonst immer wieder rächen wird.
6. Konsequenz
Wenn ihr wisst wie viel Schlaf ihr braucht, dann solltet ihr auch wirklich konsequent jeden Tag so viel Schlafen. Am besten wäre, wenn ihr an jedem Tag zur selben Zeit schlafen geht und aufsteht. Das bedeutet auch am Wochenende! Dabei solltet ihr die Zeit zum aufstehen nach Möglichkeit etwa beim Sonnenaufgang ansetzen, da der Körper erst dann wirklich realisieren kann, das der Tag begonnen hat.
7. Wecker vom Bett wegstellen
Ein äußerst einfacher Trick: stellt den Wecker so weit vom Bett weg, dass ihr erst aufstehen müsst um ihn auszuschalten. Bald werdet ihr einen Reflex ausprägen, dass ihr schon beim Laut lärmenden Wecker seit, bevor ihr überhaupt mitbekommt was passiert. Das hat den Vorteil dass ihr euch nicht mehr aus dem Bett quälen müsst, da ihr ja bereits mitten im Raum steht. Besonders effektiv wird diese Strategie, wenn der Weckton wirklich nervtötend wird. Wobei ihr nach ein bisschen Übung natürlich auch auf angenehmere Musik umsteigen könnt.
8. den Weckton umschalten
Nachdem ihr diesen Artikel gelesen habt und nun alle diese Tipps ausprobieren wollt, solltet ihr erst einmal den Weckton ändern. Mit dem alten Lied oder was auch immer, werdet ihr sicherlich viele äußerst negative Assoziationen haben. Da ihr ab heute aber motivierte, energiegeladene Frühaufsteher seid, wäre hier ein Wechsel auf etwas neues wirklich angebracht.

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